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		<title>Die Geschichte der Stadt Merseburg</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 14:53:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Günther</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Dom- und Hochschulstadt Merseburg liegt an der Saale im Süden von Sachsen-Anhalt. Eine erste Besiedlung der Stadt ist bereits in vorgeschichtlicher Zeit nachweisbar. Die Funde aus der Band- und Schnurkeramik, der Bronzezeit, der römischen Kaiserzeit und der Zeit der &#8230; <a href="http://www.merseburg-dom.de/kultur/die-geschichte-der-stadt-merseburg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Dom- und Hochschulstadt Merseburg liegt an der Saale im Süden von Sachsen-Anhalt. Eine erste Besiedlung der Stadt ist bereits in vorgeschichtlicher Zeit nachweisbar. Die Funde aus der Band- und Schnurkeramik, der Bronzezeit, der römischen Kaiserzeit und der Zeit der Völkerwanderung weisen auf eine bewegte Geschichte der Stadt Merseburg hin.</strong></p>
<h2>Der Weg zur Handelsmetropole an der Saale</h2>
<p>Merseburg wurde erstmals in den Jahren 880/899 schriftlich im Hersfelder Zehntverzeichnis als &#8220;mersiburc civitas&#8221; erwähnt. Die Stadt gelangte 919 durch die Heirat von König Heinrich I. und der Tochter des Merseburger Grafen Erwin in das sächsische Herrschaftshaus. Er ließ die Befestigungsanlagen auf dem Burgberg verstärken und siedelte die Merseburger Schar bei der Burg an. Nach der siegreichen Schlacht gegen Ungarn auf dem Lechfeld 955 gelobte König Otto I. den Aufbau eines Bistums, das 968 gegründet wurde. Einige Jahre darauf wurde es wieder aufgelöst und 1004 von Heinrich II. erneut gegründet. Bis 1021 ließ er den Merseburger Dom errichten. 1188 gründete Kaiser Friedrich Barbarossa einen neuen Markt und ließ die an der Saale gelegene Neumarktkirche erbauen. Die Brücke über der Saale hatte Merseburg zu einem bedeutenden Handelszentrum gemacht. Am Ende des Mittelalters umfasste das Bistum mehr als 300 Kirchen und war im Laufe der Jahre Residenzstadt von über 40 Bischöfen. Eine bürgerliche Selbstverwaltung der Stadt wurde erstmals 1289 erwähnt.</p>
<h2>Reformation und Industrialisierung</h2>
<p>1485 bei der Leipziger Teilung wurde die Stadt dem Herzogtum Sachsen angegliedert. Während der Reformationszeit und der Bauernkriege wehrten sich die Merseburger gegen die ständig neuen Lasten, weshalb Bischof Adolf 1525 nach Leipzig floh. In dieser aufwühlenden Zeit predigte Martin Luther im Merseburger Dom. Nach dem Tod des letzten katholischen Bischofs im Jahre 1561 setzte sich die Reformation endgültig durch und das Benediktinerkloster wurde aufgelöst und zum Teil abgerissen. Von 1605 bis 1608 wurden Erweiterungsbauten am Schloss errichtet. Bis 1738 war Merseburg Residenzstadt der Herzöge von Sachsen-Merseburg. Danach fiel Merseburg zurück an Kursachsen. Der Wiener Kongress führte 1815 zu großen Veränderungen. So wurde die Stadt Sitz des preußischen Regierungspräsidenten. 1832 erfolgte die Angliederung von Altenburg und Neumarkt an die Innenstadt. Auch die Industrialisierung ging nicht spurlos an Merseburg vorbei. So entwickelten sich beispielsweise Maschinen-, Leder &#8211; und Papierfabriken und 1846 erfolgte der Anschluss an die Bahnstrecke Halle-Naumburg.</p>
<h2>Merseburgs bewegte Geschichte</h2>
<p>Die Geschichte der Stadt Merseburg geht zurück bis ins 9. Jahrhundert, in dem die Stadt erstmalig urkundlich erwähnt wurde. Seitdem hatte die Stadt eine bewegte Vergangenheit. Während des zweiten Weltkrieges wurde die Stadt mehrfach bombardiert und Teile des Schlosses und der Innenstadt fast vollständig ruiniert. Große Teile des historischen Stadtkerns, so auch das Schloss, wurden wieder aufgebaut und können heute besichtigt werden. So auch die berühmten Merseburger Zauberformeln aus dem 8. Jahrhundert, die der Historiker Georg Waitz im Jahre 1841 entdeckte. Diese Zeilen gehören zu den ältesten schriftlichen Überlieferungen.</p>
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		<title>Reiseziele in der Region Altmark</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 14:39:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Günther</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aktivurlaub]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Altmark ist eine wunderschöne Kulturlandschaft, die sich im Nordosten von Sachsen-Anhalt befindet. Die natürliche Grenze der Altmark bildet die Elbe im Osten und die Magdeburger Börde im Süden, während sie im Norden und Westen in die norddeutsche Tiefebene übergeht. &#8230; <a href="http://www.merseburg-dom.de/urlaubsziele/reiseziele-in-der-region-altmark/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Altmark ist eine wunderschöne Kulturlandschaft, die sich im Nordosten von Sachsen-Anhalt befindet. Die natürliche Grenze der Altmark bildet die Elbe im Osten und die Magdeburger Börde im Süden, während sie im Norden und Westen in die norddeutsche Tiefebene übergeht. Die wichtigsten Städte sind Gardelegen, Stendal und Salzwedel. </strong></p>
<h2>Die Altmark &#8211; Wiege Preußens</h2>
<p>Der Name Altmark besteht völlig zu Recht, handelt es sich doch bei dieser Region um eine der ältesten deutschen Kulturlandschaften. Trotz der langen Siedlungsgeschichte können Sie in der Altmark noch viele naturnahe Fleckchen finden, wo Sie sich erholen und entspannen können. Die Altmark wurde Anfang des 14. Jahrhunderts erstmals urkundlich erwähnt. Von dort aus nahm die Mark Brandenburg, das spätere Kernland Preußens, ihren Anfang. Die Altmark ist für den sanften Tourismus und den Aktivurlaub wie geschaffen, und das schon lange, bevor es diese Begriffe überhaupt gab. Bezaubernde mittelalterliche Städte mit ihren charakteristischen Fachwerkbauten laden zum Bummeln und Erkunden ein. Das weite Land mit seinen Wiesen, Feldern und Wäldern ist zur Erkundung mit dem Rad, auf dem Pferderücken oder zu Fuß wie geschaffen. Dabei können Sie sich mit deftigen regionalen Spezialitäten wie kräftigen Eintöpfen oder Fleischgerichten aus Rinderzunge stärken. Als Getränk eignet sich am besten ein Bier aus regionaler Produktion. In Gardelegen wird seit fast 700 Jahren ein gutes Bier gebraut, die älteste Biermarke der Welt. </p>
<h2>Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in der Altmark?</h2>
<p>Die wichtigsten Städte der Altmark gehörten einst dem mächtigen Bündnis der Hanse an. Ihre Architektur wird neben Fachwerkbauten durch die für Norddeutschland typische Backsteingotik geprägt, während Sie in den Dörfern zahlreiche Feldsteinkirchen im romanischen Baustil bewundern können. Besonders interessant sind die mittelalterlichen Stadtkerne von Stendal, Gardelegen und Tangermünde. Das Reisen in dieser Region macht viel Freude, weil sie noch nicht so von Touristen überlaufen ist wie bekanntere Urlaubszentren. Lohnende Ziele sind auch die Schlösser Hundisburg unweit des gleichnamigen Städtchens und Calberwisch in der Nähe von Osterburg. Da die Landschaft nur sanft gewellt ist, eignet sie sich schon von Natur aus dazu, auf Rad- oder Reitwegen erkundet zu werden. Der Elberadweg gehört zu den beliebtesten Radwanderwegen überhaupt und führt mehr als 100 Kilometer entlang der Elbe durch die Altmark. Dort existiert auch ein dichtes Netz von Reitwegen, das mehr als 1.500 Kilometer lang ist und eines der dichtesten in Deutschland bildet. Auch Wassersportler kommen in der Altmark auf ihre Kosten. Die großen Flussläufe der Elbe und Havel werden regelmäßig von Ausflugsdampfern befahren und bieten auch die Möglichkeit zur Erkundung mit dem Kanu, Boot oder einem Hausboot. Eines der populärsten Reiseziele in der Altmark ist der Arendsee. Der mehr als 5 Quadratkilometer große See ist ein Mekka für alle Wassersportler und Angler. Er gehört zu den tiefsten und schönsten Seen Norddeutschlands. </p>
<p>Die Altmark ist ein &#8220;stilles&#8221; Urlaubsziel. Touristen, die auf Party und Feiern aus sind, werden dort wohl nicht auf ihre Kosten kommen. Dafür fühlen sich Naturfreunde, Aktivurlauber und Familien umso wohler. Überall finden Sie interessante Sehenswürdigkeiten, nicht zu vergessen die zahlreichen örtlichen Feste, bei denen Besucher herzlich willkommen sind. Das Angebot an verschiedenartigsten Aktivitäten sorgt dafür, dass keine Langeweile aufkommen kann.</p>
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		<title>Burgen und Schlössern in Sachsen-Anhalt</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 14:38:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Günther</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das geschichtsträchtige Sachsen-Anhalt bietet seinen Besuchern eine Fülle an bedeutenden Burgen und Schlössern, die eindrucksvoll die bewegte Vergangenheit des Landes beleuchten. Wehrhafte Anlagen, märchenhafte Bauten und romantische Ruinen laden zu ausgiebigen Besichtigungen ein. Ausflüge zu diesen reizvollen Relikten vereinen atemberaubendes &#8230; <a href="http://www.merseburg-dom.de/sehenswuerdigkeiten/burgen-und-schlossern-in-sachsen-anhalt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das geschichtsträchtige Sachsen-Anhalt bietet seinen Besuchern eine Fülle an bedeutenden Burgen und Schlössern, die eindrucksvoll die bewegte Vergangenheit des Landes beleuchten. Wehrhafte Anlagen, märchenhafte Bauten und romantische Ruinen laden zu ausgiebigen Besichtigungen ein. Ausflüge zu diesen reizvollen Relikten vereinen atemberaubendes Flair vergangener Jahrhunderte mit informativen Einblicken in die Kultur früherer Epochen. </strong></p>
<h2>Eindrucksvolle Burgen</h2>
<p>Eine der historisch bedeutsamsten Burgen ist Burg Falkenstein im Harz. Die immer noch gut erhaltene Burg entstand im 12. Jahrhundert und erfuhr später einige Veränderungen, präsentiert sich aber nach wie vor im mittelalterlichen Stil. Ihre exponierte Lage auf einer Anhöhe sorgte dafür, dass Burg Falkenstein nie von Feinden erobert wurde. Die faszinierende Kulisse mit dem mächtigen Turm diente bereits als Schauplatz für mehrere Märchenfilme. Heute liegt in der Burg ein Museum zur Geschichte des Sachsenspiegels, die originale Einrichtung vermittelt reizvolle Einblicke in das Ritterleben. Besonders spannend für Kinder sind die Vorführen eines Falkners. Burg Querfurt genießt den Ruf als eine der größten mittelalterlichen Burgbauten Deutschlands. In ihren ältesten Teilen geht sie bereits auf das 10. Jahrhundert zurück. Besonders sehenswert sind die erhaltenen Türme und die Burgkapelle mit der barocken Ausstattung. Das Kornhaus zeigt eine Dauerausstellung zur Burggeschichte. Die Burg wird regelmäßig für Veranstaltungen genutzt wie zum Osterfeuer, zum Burgfest im Juni und zu einem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt. Sie gehört ebenso als Station zur Straße der Romantik wie auch die Rudelsburg. Die Rudelsburg ist eine Höhenburg in malerischer Lage aus dem 12. Jahrhundert. Eine Turmbesteigung schenkt Besuchern einen wundervollen Panoramablick über das Saaletal. In der Burg liegen ein Hotel und ein Restaurant, das auf Wunsch auch traditionelle Rittermahle im mittelalterlichen Ambiente anbietet. </p>
<h2>Bedeutende Schlösser</h2>
<p>Zu den bekanntesten Schlössern in Sachsen-Anhalt gehört das imposante Schloss Wernigerode. Es hat seinen Ursprung in einer mittelalterlichen Burg, das im 19. Jahrhundert zu einem eindrucksvollen Repräsentationsschloss im Stil des Historismus umgestaltet wurde. Das Schlossmuseum zeigt eine sehr umfangreiche Sammlung wertvoller Kulturgüter wie Waffen, Kleidern, Gemälden, Dokumenten und Porzellanschätzen. Darüber hinaus präsentiert das Museum regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen. Ein besonderes Highlight sind die sommerlichen Wernigeröder Schlossfestspiele mit Konzerten und Bühnendarbietungen. Schloss Wittenberg ist das Wahrzeichen der Lutherstadt, das Ende des 15. Jahrhunderts an der Stelle einer Burg entstand. Berühmt ist es vor allem für die Schlosskirche, die zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. An ihrer Tür veröffentlichte der Überlieferung nach Martin Luther seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel. Heute erstrahlt die Schlosskirche nach einer Umgestaltung im späten 19. Jahrhundert im neugotischen Stil mit schmuckvollen Fenster und reich verziertem Hochaltar. </p>
<h2>Ausflüge in frühere Jahrhunderte</h2>
<p>Die Schlösser und Burgen in Sachsen-Anhalt präsentieren Urlaubern eine breite Auswahl an herrlichen Bauten in unterschiedlichsten Stilen. Viele der bedeutenden Anlagen sind immer noch hervorragend erhalten und laden zu Besichtigungen ein. Neben zauberhaften Kulissen bieten viele der Schlösser und Burgen reich bestückte Museen und unzähligen Exponaten zu Kunst und Kultur vom Mittelalter bis zur Gegenwart, viele werden für regelmäßige Veranstaltungen wie Festspiele und Konzerte genutzt oder beherbergen gemütliche Restaurants mit mittelalterlichem Flair. </p>
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		<title>Urlaub in Sachsen-Anhalt &#8211; immer wieder ein Erlebnis</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 14:33:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Günther</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Warum nicht einmal Deutschland-wer genug von Fernreisen und Exotik hat, oder auch im Urlaub das Heimelige einmal nicht missen möchte, findet in Sachsen-Anhalt ein Urlaubsziel, das nicht nur mit seiner Nähe und Vertrautheit punktet: von landschaftlicher Schönheit bis zu den &#8230; <a href="http://www.merseburg-dom.de/urlaubsziele/urlaub-in-sachsen-anhalt-immer-wieder-ein-erlebnis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Warum nicht einmal Deutschland-wer genug von Fernreisen und Exotik hat, oder auch im Urlaub das Heimelige einmal nicht missen möchte, findet in Sachsen-Anhalt ein Urlaubsziel, das nicht nur mit seiner Nähe und Vertrautheit punktet: von landschaftlicher Schönheit bis zu den vielen Sehenswürdigkeiten hat Sachsen-Anhalt dem Reisenden so einiges zu bieten.</strong></p>
<h2>Warum in die Ferne schweifen</h2>
<p>Vom nördlichsten deutschen Weinbaugebiet im &#8220;sanften&#8221; Süden Sachsen-Anhalts bis hin zur ländlich geprägten Altmark und dem sagenumwobenen Harz mit dem Brocken- Sachsen-Anhalt ist mit einzigartigen, abwechslungsreichen Regionen und Naturlandschaften gesegnet. Als eines der wasserreichsten Bundesländer verfügt es über eine Reihe von Flüssen, Wasserstraßen, natürlichen Seen, sowie eine Anzahl neu entstehender Seenlandschaften, die zu Naturgenuss und Entspannung einladen. Wanderer und Radfahrer kommen dabei voll auf ihre Kosten. Wenn Sie Ihren Urlaub also gerne aktiv gestalten, wandern Sie doch durch das Harz. Die verschiedenen Routen führen durch das UNESCO &#8211; Weltkulturerbe und vorbei an zahlreichen Wasserläufen, durch Wiesen, Wälder, vorbei an Seen, Flüssen, Klippen und Felsen. Gleichzeitig ein Paradies für Mountainbiker, ist der Nationalpark Harz dabei das bei weitem beliebteste Ausflugsziel der Wanderer. Abgesehen vom spektakulären Ausblick ist der botanische Garten auf der Brockenkuppe mit seinen verschiedenen Pflanzenarten aus aller Welt besonders interessant. Auch im Winter sind Wanderungen im Harz möglich. Erholen Sie sich auf aktive Weise vom Alltagsstress: verschneite Wanderwegen und gespurte Loipen laden dazu ein, im Pulverschnee den Alltagsstress zu vergessen. Weitere Möglichkeiten, um Sachsen- Anhalt per Fuß zu erkunden bieten der &#8220;Lutherweg&#8221; und zahlreiche weitere Wanderwege im umfangreichen Wanderwegenetz der Regionen Altmark, Elbe &#8211; Börde &#8211; Heide, Anhalt &#8211; Dessau &#8211; Wittenberg und Saale &#8211; Unstrut. </p>
<h2>Die schönsten Ausflugsziele</h2>
<p>Auch Kulturbegeisterte kommen in Sachsen-Anhalt voll auf ihre Kosten. Vom Schönhauser Bismarck Museum in der Altmark oder dem Sangerhäuser Rosarium im Mansfelder Land bis zum über 31.000 m² große Jagdschloss Neuenburg in der Saale Unstrut Region und dem Wörlitzer Gartenreich in der Bauhausstadt Dessau gibt es eine lange Liste an Ausflugszielen und Kunst-und Kulturschätzen, die darauf warten entdeckt zu werden. Bei den Top-Ausflugszielen, nach der Beliebtheit bei den Urlaubern geordnet, steht Tangermünde an erster Stelle. Unmittelbar an der Elbe gelegen, ist sie eine der schönsten Städte Sachsen-Anhalts. Das verdankt sie ihrem historischen Erscheinungsbild mit Fachwerkhäusern, einem reich verzierten gotischen Rathaus, der in Klinkerbauweise errichteten Stadtmauer, dem Schloss, sowie dem Hafen, der direkt vor der Stadtmauer liegt. Auf der Beliebtheitsskala an zweiter Stelle steht Halle (Saale), das mit prunkvollen Bauwerken aus der Renaissance und der Gründerzeit punktet und somit zu den wenigen Großstädten Deutschlands gehört, deren historisch gewachsenes Stadtbild bis heute nahezu vollständig bewahrt geblieben ist. Eine weitere Attraktion ist Quedlinburg, das mit seiner romanischen Stiftskirche, dem Schloss, dem Renaissance-Rathaus sowie über 1200 Fachwerkhäusern Deutschlands nicht zu Unrecht Teil des UNESCO Weltkulturerbes ist. Neben dem exotisch gestalteten Wörlitzer Park an der Elbe bei Dessau, zählt der Brocken als höchster Berg Norddeutschlands zu den weiteren Publikumsmagneten. </p>
<h2>Entspannung und Kultur vor der Haustür</h2>
<p>Sachsen-Anhalt lädt Natur und Kunstliebhaber gleichermaßen dazu ein, den Urlaub einmal quasi &#8220;vor der Haustür&#8221; zu verbringen. Von langen Wanderwegen, einer abwechslungsreichen Seenlandschaft, bis zu Kulturschätzen, die sich zu erforschen lohnen, bietet das mitteldeutsche Bundesland seinen Besuchern eine Reihe von Attraktionen und macht sich bei Aktivurlaubern und Genießern gleichermaßen beliebt. Und das ganz ohne mühsamen und teuren Flug und tagelanger Anreise. </p>
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		<title>Die schönsten Ziele für Städtereisen in Sachsen-Anhalt</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 14:31:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Günther</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sachsen-Anhalt bietet sowohl dem Naturliebhaber als auch dem historisch und kulturell interessierten Reisenden etliche Attraktionen. Im Süden des Landes liegt der Harz. Die Weinbaugebiete an der Saale und die Heidelandschaft in der Magdeburger Börde laden den Naturfreund zu ausgedehnten Wanderungen &#8230; <a href="http://www.merseburg-dom.de/stadtereisen/die-schonsten-ziele-fur-stadtereisen-in-sachsen-anhalt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sachsen-Anhalt bietet sowohl dem Naturliebhaber als auch dem historisch und kulturell interessierten Reisenden etliche Attraktionen. Im Süden des Landes liegt der Harz. Die Weinbaugebiete an der Saale und die Heidelandschaft in der Magdeburger Börde laden den Naturfreund zu ausgedehnten Wanderungen ein. Sachsen-Anhalt ist außerdem reich an Schlössern und Burgen. Darüber hinaus kann das Bundesland im Osten jedoch auch auf einige Städte verweisen, die ihren ganz eigenen Reiz haben, sodass deren Besuch unbedingt empfehlenswert ist.</strong></p>
<h2>Weltkulturerbe in Sachsen</h2>
<p>Sachsen-Anhalt verfügt über die bundesweit höchste Dichte an Stätten, die die UNESCO auf der Liste des Weltkulturerbes führt. Zu diesen zählt das Bauhaus Dessau in der Stadt Dessau-Roßlau. Nach Plänen von Walter Gropius wurde dieser Gebäudekomplex im Auftrag der Kunst- und Architekturschule Bauhaus 1926 errichtet. Das im 2. Weltkrieg arg beschädigte Gebäude wurde 1976 originalgetreu wiederaufgebaut und gilt heute als Meilenstein der Architekturgeschichte. Das Bauhausgebäude setzt sich aus fünf funktional angeordneten Teilen zusammen, die in Flügelform gestaltet sind. Neben der funktionalen Trennung der Gebäudeteile ist das Besondere dieses Gebäudes die Transparenz des Werkstättentrakts, dessen Wand vollständig aus Glas besteht. In der damaligen Zeit galt dies als Sensation, die Aufsehen erregte. Kunst- und Architekturinteressierte sollten deshalb auf jeden Fall einen Besuch dieses Juwels der Architekturgeschichte einplanen. Ein weiteres Highlight einer Städtereise nach Dessau ist das Dessau-Wörlitzer Gartenreich, das ebenfalls zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Die Gartengestaltung beruht auf einer Initiative des Fürsten Leopold III. von Anhalt Dessau, der die damals in Deutschland weit verbreiteten barocken Gärten ablehnte und den Park nach englischem Vorbild gestaltete. </p>
<h2>Halle an der Saale, Magdeburg und Wittenberg</h2>
<p>Die größte Stadt Sachsen-Anhalts ist Halle an der Saale. Für industriegeschichtlich Interessierte gehört Halle zu den lohnenswerten Zielen. Zu DDR Zeiten war die Chemieindustrie hier ansässig. Mit den Städten Merseburg und Bitterfeld bildete Halle das sogenannte &#8220;Chemiedreieck&#8221;. Die deutlich kleinere Landeshauptstadt Magdeburg zeichnet sich als alte Universitätsstadt mit langer Tradition aus. Neben der Lehre kommt auch der Forschung ein hoher Stellenwert zu. So haben sich auch außerhalb der Hochschule zahlreiche Forschungsinstitute niedergelassen, was die Stadt zu einem Zentrum der Wissenschaft werden ließ. Zu den wohl beliebtesten Städten Sachsen-Anhalts gehört für Reisende aus dem In- und Ausland die Lutherstadt Wittenberg, in der der Reformator im Spätmittelalter wirkte. </p>
<h2>Sachsen-Anhalt: interessant in vielerlei Hinsicht</h2>
<p>Das Bundesland Sachsen-Anhalt bietet Reisenden eine hohe Vielfalt an Möglichkeiten, interessante Städte zu besuchen. Die fünf zum Weltkulturerbe der UNESCO zählenden Kulturdenkmäler zählen zu den Highlights, die der Reisende auf jeden Fall berücksichtigen sollte. Für kunst- und architekturgeschichtlich Interessierte bietet das Land zahlreiche Anlaufpunkte. Auch die Geschichtsträchtigkeit des Landes ist von hoher Bedeutung. Einer der Söhne Sachsen-Anhalts, Martin Luther, begründete mit seinen Thesen gegen die katholische Kirche, in denen er sich unter anderem gegen den schwunghaften Ablasshandel des Klerus aussprach, Ende des 14. Jahrhunderts die evangelische Kirche.</p>
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		<title>Der Merseburger Dom</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 14:27:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Günther</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dom]]></category>
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		<category><![CDATA[Merseburger Dom]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist dem Kaiser Heinrich II. zu verdanken, dass am Ufer der Saale eine Pfalz errichtet wurde. Auf ihr sollte der Merseburger Dom errichtet werden. Er und seine Frau Kunigunde sind Stifter des heutigen Wahrzeichens der Stadt Merseburg. Beide Persönlichkeiten &#8230; <a href="http://www.merseburg-dom.de/sehenswuerdigkeiten/der-merseburger-dom/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist dem Kaiser Heinrich II. zu verdanken, dass am Ufer der Saale eine Pfalz errichtet wurde. Auf ihr sollte der Merseburger Dom errichtet werden. Er und seine Frau Kunigunde sind Stifter des heutigen Wahrzeichens der Stadt Merseburg. Beide Persönlichkeiten der Stadt wurden nach ihrem Tod vom Papst heiliggesprochen. Der Merseburger Dom ist und bleibt jedoch den Schutzheiligen St. Laurentius und Johannes, dem Täufer gewidmet. </strong></p>
<h2>Die Architektur am und im Merseburger Dom</h2>
<p>Eine Stadtführung durch das alte Merseburg führt irgendwann immer zum Dom. Das Monument im Herzen der Stadt ist eine Station an der legendären &#8220;Straße der Romanik&#8221;. Freunde der Architektur, Städterreisende, Historiker und Studienreisende zieht es in den Dom. Zu den Elementen der Romanik gesellten sich im Verlaufe der Jahrhunderte Barock, Gotik und Spätgotik. Diese Stilrichtungen der Architektur findet der aufmerksame Betrachter auch im Inneren der Kirche wieder. Auffallend ist das lange Kirchenschiff. Die beachtliche Höhe vermittelt die Nähe zu Gott. Das Kapitelhaus zählt heute zu den schönsten spätgotischen Gebäuden in Deutschland. Teile der Bausubstanz stammen aus dem 12. Jahrhundert. Im Inneren erwartet den Besucher ein barocker Wappensaal. Die im Süden anschließende Marienkapelle stammt aus dem 13. Jahrhundert. Nehmen Sie sich Zeit und besuchen Sie den Kapitelhausgarten. Die Gartenterrassen wurden ebenfalls in barocken Elementen angelegt. Das Panorama erstreckt sich von der romanischen Neumarktkirche bis zur Auenlandschaft der Saale. </p>
<h2>Der Domschatz und Sehenswertes im Merseburger Dom</h2>
<p>Eine Dauerausstellung auf der ersten Ebene präsentiert beeindruckende Zeugnisse aus dem Domstiftarchiv und der Merseburger Dombibliothek. Zum Domschatz zählen unter anderen, die in der Ausstellung präsentierten &#8220;Zaubersprüche&#8221;, die Merseburger Bibel aus dem 13. Jahrhundert, der tausendjährige Tragaltar, ein Elfenbeinkästchen ebenfalls aus dem 13. Jahrhundert sowie die abgeschlagene Hand von Rudolph von Schwaben aus dem Jahr 1080.  Die Zaubersprüche zu Merseburg gelten als ein ganz besonderes kostbares Gut. Die Handschriften stammen aus der vorchristlichen Zeit. Sie zählen zu den seltenen originalen Aufzeichnungen über das heidnisch-germanische Brauchtum. Man geht davon aus, dass es sich um das derzeit einzige existierende Sprachzeugnis in althochdeutscher Sprache handelt. In den magischen Beschwörungsformeln werden heidnische Götter benannt. </p>
<p>Beim Betreten der Bischofskirche präsentiert sich mit Stolz und Anmut die wahrlich imposante Orgel. Friedrich Ladegast, der Erbauer dieser Merseburger Orgel, verarbeitete vom 1853 bis 1855 bis zu 5.700 Pfeifen. Abgesehen davon, dass sie zu ihrer Zeit die größte Orgel in Deutschland war und aus diesem Grund sehr gerne von Kirchenmusikern, Historikern und Städtereisenden besucht wird, zieht die Merseburger Orgel in diesem Fall auch Liebhaber von Franz Liszt an. Der Komponist ließ es sich nicht nehmen, an dieser Orgel zu spielen. Der Kenner sakraler Bauwerke und Zeitreisende in der sakralen Geschichte wird die Aufmerksamkeit auch auf die Grabplatten und die Fürstengruft lenken. </p>
<h2>Sakrale Architektur und Kunst im Herzen der Stadt</h2>
<p>Franz Liszt war hier und spielte auf der Orgel. Jacob Grimm war von den Zaubersprüchen überwältigt. Das Panorama vom Merseburger Dom ist einzigartig. Der Dom zu Merseburg: Er nimmt bis heute einen dominanten Platz in der sakralen Geschichte und Architektur Sachsen-Anhalts ein und präsentiert zu seinen Füßen eine ehrbare Stadt an der Saale.</p>
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